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Wir schreiben keine Musterreden, wir schreiben
für den Einzelfall. Jede Rede ist ein Unikat. Erhellend,
erheiternd, beglückend, fesselnd, ermutigend, - ganz dem Anlass
gemäß. Hier ein paar Anfragen an uns:
- Marketingleiter: "Ich muss bei einem Kongress
das Abschlusswort halten, aber ich habe keine Zeit, die Tagungsunterlagen
durchzuarbeiten, das sind rd. 200 Seiten. Können Sie mir etwas
dazu ausarbeiten?"
- Geschäftsführer: "Ich muss eine Mitarbeiterin verabschieden,
die seit dreißig Jahren bei uns ist. Nun bin ich selber aber
erst kurz hier und weiß kaum etwas über sie. Trotzdem muss es
natürlich glaubwürdig sein."
- Pressesprecher: "Wir sind ein Verkehrsverband
und stellen in der nächsten Woche unseren neuen Zug vor. Ich
bin so sehr mit der Organisation beschäftigt, ich finde einfach
keine Zeit, für unseren Vorsitzenden auch noch die Rede zu schreiben."
- Geschäftsführer: "Ich werde 60 und gebe im Gewächshaus
des Botanischen Gartens ein Fest. Können Sie mir etwas schreiben,
was darauf Bezug nimmt?"
- Geschäftsführer "Ich muss eine Ausstellung eröffnen,
in der wir die Arbeit der letzten zehn Jahre darstellen. Aber
ich kann doch nicht einfach nur wiederholen, was auf den Stelltafeln
steht."
- Architekt: "In zwei Wochen übergeben wir das neue Akademiegebäude,
der Staatsekretär und der Oberbürgermeister sind da, und ich
möchte gerne etwas sagen, was in die Presse kommt, als
PR für unser Büro. Die Rede muss deshalb originell und pointiert
sein."
- Schulleiter: "Bei der Abiturfeier muss ich wieder
eine Rede halten, aber von Jahr zu Jahr fällt mir weniger ein.
Dabei ist es so wichtig, dass die Eltern einen guten Eindruck
von uns bekommen."
- Privat: "Mein Mann wird fünfzig und ich möchte ihn mit
einer Rede überraschen. Ich habe noch nie eine Rede gehalten
und weiß auch nicht recht, was ich sagen soll."
- Privat: "Ich muss zur Hochzeit meines Sohnes eine Rede
halten. Sonst macht das immer mein Mann, aber diesmal will er
nicht. Mein Problem ist, ich glaube, die Ehe wird scheitern!
Aber das kann ich ja wohl nicht sagen. Was denn dann?"
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